Was ist F3C?

F3C ist das Kürzel einer Wettbewerbsklasse für Modellhubschrauber. Dabei sind von der FAI (Fédération Aéronautic Internationale), vorgeschriebene Figuren in einer bestimmten Reihenfolge zu fliegen. Die geflogenen Figuren werden von einer Jury jeweils mit 0-10 Punkten bewertet.

Für die Wettbewerbe gibt es zwei Flugprogramme, die jeweils aus 2 Schwebefiguren, 6 Kunstflugfiguren und einer Landung bestehen. Es gibt zum einen das sogenannte P-Programm, das man als Vorrunden-Programm bezeichnen kann, wovon in Nationalen Wettbewerben i.d.R. 3 Durchgänge geflogen werden. Anhand einer daraus erstellten Rangliste qualifizieren sich die besten Piloten für das Finale. Im Finale werden 2 Durchgänge des F-Programms geflogen, welches schwierigere Figuren beinhaltet.

In Jedem Durchgang wird die beste Leistung auf 1000 Punkte normiert und die restlichen Leistungen ins Verhältnis dazu gesetzt. Dieses Verfahren dient dem Ausgleich von variierenden Bedingungen.

Schwebefigur "Flower"

Kunstflugfigur "UX"

Um möglichst hohe Punktzahlen zu erzielen kommt es darauf an, die Flugfiguren bei jedem Wind mit möglichst hoher Präzision zu fliegen. Das bedeutet bei den Kunstflugfiguren z.B eine genau zentrale Ausführung bezogen auf die Mittellinie (also da wo der Pilot steht) oder möglichst keinen Tiefen- und Höhenversatz zwischen Ein- und Ausflug.

Beim Schweben ist es z.B. wichtig genau über den Fahnen zu stehen und je nach Figur die passenden Höhen zu treffen.

Die Hubschrauber dürfen beim F3C maximal 6,5kg wiegen und eine maximale Rotorkreisfläche von 250dm² haben. Außerdem dürfen die verwendeten Akkus maximal 51V haben (i.d.R werden 12s LiPos verwendet).

Mehr Infos zu den Wettbewerbsklassen gibt es hier.